Eine neue Phase hat begonnen
Nach Monaten, in denen wir die Flasche entwickelt, die Website aufgebaut und mit Fachleuten aus der Weinbranche gesprochen haben, sind wir nun in eine praktischere Phase des Projekts eingetreten.
Das Konzept wurde aus vielen Blickwinkeln besprochen, hinterfragt und weiterentwickelt. Jetzt geht es im nächsten Schritt darum, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, die dem Regal und dem Kunden am nächsten sind. Das bedeutet, mit Händlern zu sprechen, mit ihnen zu verkosten, genau zuzuhören und zu verstehen, wie sie die Flasche in einem echten Verkaufskontext wahrnehmen.
Diese Phase ist für uns wichtig, weil Händler eine andere Art von Klarheit mitbringen. Sie wissen, was Aufmerksamkeit erzeugt, was Fragen auslöst, was realistisch wirkt und was in der Praxis tatsächlich funktionieren kann.
Warum wir uns jetzt auf Händler konzentrieren

An diesem Punkt möchten wir von den Menschen hören, die Wein tatsächlich jeden Tag verkaufen.
Es gibt einen klaren Unterschied zwischen einem Konzept, das in der Theorie geschätzt wird, und einem Produkt, das von jemandem verstanden wird, der täglich direkt mit Kunden arbeitet. Händler sehen, was Menschen in die Hand nehmen, woran sie zögern, wonach sie fragen und was eine Flasche interessant genug macht, um ihr einen Platz im Regal zu geben.
Genau deshalb investieren wir jetzt bewusst in diese Phase. Wir möchten Feedback von möglichen Handelspartnern sammeln, von Menschen mit echter Verkaufserfahrung und von normalen Weintrinkern, die später zu Kunden werden können. Das Ziel ist einfach: das Produkt durch den Kontakt mit der Realität weiter verfeinern.
Weinverkostung bei Jacques’ Wein-Depot in München

Einer der ersten wichtigen Momente in dieser neuen Phase war eine Weinverkostung bei Jacques’ Wein-Depot in München.
Für uns hatte das großes Gewicht. Es gab uns die Möglichkeit, die Flasche in einem Umfeld zu präsentieren, in dem Wein ernst genommen wird und in dem Kundenperspektive und Produktbeurteilung sehr direkt zusammenkommen. Wir konnten offen sprechen, zeigen, woran wir arbeiten, und hören, wie erfahrene Menschen aus dem Handel darauf reagieren.
Genau auf diese Art von Austausch hatten wir gehofft, als wir in diese Phase gestartet sind.
Eine sehr ermutigende erste Rückmeldung
Die Verkostung war ein Erfolg.
Wir haben sehr positives Feedback vom Ladeninhaber und vom Hauptverkäufer erhalten, mit dem wir die Verkostung durchgeführt haben. Die Reaktionen waren ermutigend, durchdacht und von praktischer Erfahrung geprägt. Das war für uns besonders wertvoll, weil es kein abstraktes Lob war. Es kam von Menschen, die Weinpräsentation, Kundenverhalten und die Realität des Flaschenverkaufs im Handel wirklich kennen.
Was diesen Termin so bedeutsam gemacht hat, war die Qualität des Gesprächs. Wir hatten das Gefühl, dass die Idee schnell verstanden wurde und dass die Flasche echtes Interesse geweckt hat. Das hat uns Zuversicht gegeben, aber zugleich auch ein noch klareres Verantwortungsgefühl, jedes Detail weiterhin sorgfältig zu verbessern.
Eine mögliche Zusammenarbeit, Schritt für Schritt gedacht
Die Verkostung hat zugleich die Tür für eine mögliche zukünftige Zusammenarbeit geöffnet.
Wir befinden uns noch in einem frühen Stadium und gehen diese Möglichkeit mit Geduld an. Es gibt noch Arbeit, bevor daraus etwas Konkretes entstehen kann. Der Zertifizierungsprozess für die Flaschen läuft noch, und gleichzeitig testen wir weiter, sammeln Rückmeldungen und verfeinern die endgültige Version des Produkts.
Deshalb sehen wir diesen Moment als einen vielversprechenden Anfang und nicht als ein abgeschlossenes Ergebnis.
Der Weg ist noch lang, aber diese erste Rückmeldung war ein sehr gutes Zeichen. Sie hat uns gezeigt, dass ernsthaftes Interesse aus dem Handel entstehen kann, wenn das Produkt im richtigen Rahmen vorgestellt und auf die richtige Weise besprochen wird.
Die nächsten sechs Monate stehen ganz im Zeichen des Testens
Die ersten sechs Monate des Projekts standen im Zeichen der Entwicklung.
In dieser Zeit haben wir die Flasche entwickelt, die Website aufgebaut und viele grundlegende Fragen rund um Design, Positionierung und Produktlogik bearbeitet.
Die nächsten sechs Monate sind anders. Sie stehen im Zeichen des Testens.
Wir möchten diese Zeit für einen tiefen Einblick nutzen, wie die Flasche aufgenommen wird, wie die Weine erlebt werden, wie das Format verstanden wird und was Menschen tatsächlich sagen, wenn sie es direkt vor sich haben. Wir suchen aktiv nach Feedback von möglichen Partnern, Händlern und Privatpersonen, damit die endgültige Version durch jedes Gespräch noch besser werden kann.
Verfeinerung durch echtes Feedback

Das ist der Punkt, an dem Rückmeldungen von außen besonders wertvoll werden.
Wir haben kein Interesse daran, die Idee vor Kritik zu schützen. Wir wollen sie nützlichen Reaktionen aussetzen. Wir möchten hören, was sofort funktioniert, was mehr Erklärung braucht, was hochwertig wirkt, was praktisch wirkt und was noch verfeinert werden muss.
Genau so verbessert sich ein Produkt.
Jede Verkostung, jedes Gespräch und jede ehrliche Reaktion hilft uns dabei, das Endergebnis zu schärfen. Wir sehen diese Zeit als einen der wichtigsten Teile des gesamten Prozesses, weil sie die Flasche mit den Menschen verbindet, für die sie am Ende gedacht ist.
Auf dem Weg zum besten Premium-Weinerlebnis für eine Portion unterwegs
Unsere Absicht ist sehr klar.
Wir möchten, dass die endgültige Version der Flasche das bestmögliche Premium-Weinerlebnis für eine Portion unterwegs bietet. Dorthin zu gelangen erfordert Zeit, Disziplin und die Bereitschaft, sich immer weiter zu verbessern. Es erfordert Zertifizierungsarbeit, praktisches Testen und wiederholten Austausch mit Menschen, die das Produkt aus unterschiedlichen Blickwinkeln sehen.
Genau das tun wir jetzt.
Die Verkostung in München war ein Schritt in diese Richtung. Ein bedeutender Schritt. Sie hat uns daran erinnert, dass Fortschritt oft dann sichtbar wird, wenn die Flasche die Planungsphase verlässt und in echte Hände, echte Gespräche und echte Umgebungen gelangt.
Ein starker Anfang für dieses neue Kapitel

Rückblickend kam die Einladung zu Jacques’ Wein-Depot genau zum richtigen Zeitpunkt.
Sie markierte den Beginn einer geerdeteren Phase, in der Testen, Feedback und direkter Marktkontakt im Mittelpunkt stehen. Die positive Rückmeldung, die wir dort erhalten haben, war für uns wichtig, nicht weil sie uns einen Grund gegeben hätte, uns zurückzulehnen, sondern weil sie bestätigt hat, dass es sich lohnt, diesen Weg weiterzugehen.
Wir gehen jetzt mit derselben Haltung weiter, die wir von Anfang an hatten: genau zuhören, ehrlich verbessern und jeden Schritt ernst nehmen.
So wollen wir diese Flasche aufbauen. Und so soll sich auch diese nächste Phase entwickeln.